Das Apfelmikrobiom

Artikel aus der FÖKO-Zeitschrift „Öko-Obstbau“, Ausgabe 01/2021, von Dr. Birgit Wassermann und Prof. Dr. Gabriele Berg

 

„Äpfel sind ‚Superfood'“

Dr. Birgit Wassermann und Prof. Dr. Gabriele Berg forschen am Institut für Umweltbiotechnologie an der Technischen Universität Graz. In ihrem Artikel über „das Apfelmikrobiom und sein Potential für die Gesundheit“ legen sie neueste Erkenntnisse ihrer Forschung dar, über Mikroorganismen auf bzw. in Lebensmitteln und wie diese unsere Gesundheit beeinflussen. 

Sie definieren das Mikrobiom wie folgt: „Das Mikrobiom bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Archaeen, Protisten und Algen) inklusive ihrer funktionellen und strukturellen Elemente innerhalb eines klar definierten Bereichs.“

Das Interessante ist der Zusammenhang zwischen (rohem) gegessenem Obst und Gemüse bzw. deren Mikrobiome und die Auswirkungen auf das Darmmikrobiom. Der Darm stellt dabei das „Zentrum unserer Gesundheit“ dar: Es gibt einen „Aspekt, der erst kürzlich das Interesse der Forschung geweckt hat: Äpfel, wie auch alle anderen Pflanzen und Pflanzenteile, beherbergen eine Vielzahl an unterschiedlichsten Mikroorganismen. Wie alle roh gegessenen Früchte und Gemüse beherbergen sie Mikroorganismen, die den Weg in unser Darmmikrobiom finden können.“. Rohes Obst und Gemüse sei eine „besonders wichtige Nährstoffquelle für uns und unser Darmmikrobiom {…} um einen ausbalancierten und gesunden Zustand zu erhalten bzw. zu erreichen. Die seit jeher bekannten positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die Menge an roh verzehrtem Obst und Gemüse weltweit, werden durch jüngste Ergebnisse der Mikrobiomforschung bestätigt, müssen jedoch noch weiter erforscht werden.“

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FÖKO-Zeitschrift „Öko-Obstbau“

Mehr Infos gibt es auch auf der Webseite der Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V., kurz FÖKO.